Welt 22.09.2026
08:47 Uhr

„Bei diesen Worten stampfte er mit dem Fuß“ – Dianas Bruder verrät Charles’ Verlangen nach der Krone


„Du hast so ein Glück!“, soll Charles dem trauernden Earl Spencer auf der Beerdigung von dessen Vater gesagt haben. Denn schließlich erbe der Adelige endlich alles, während er, der Thronfolger, noch warte. Auch Prinz Harry rechnet weiter ab.

„Bei diesen Worten stampfte er mit dem Fuß“ – Dianas Bruder verrät Charles’ Verlangen nach der Krone

Kein Tag vergeht in Großbritannien aktuell ohne neue Enthüllungen aus dem Buch von Prinzessin Dianas Bruder, Charles Spencer. Gut 29 Jahre nach dem tragischen Unfalltod seiner berühmten Schwester erhebt der 62-jährige Adlige vor allem gegen König Charles III. immer wieder schwere Vorwürfe. In „Swan Song. Diana, meine Schwester“ schreibt Spencer nun auch über den Machtwillen seines 77-jährigen Ex-Schwagers. Laut einem neuen Buch-Auszug – unter anderem bei der „Daily Mail“ (verlinkt auf https://www.dailymail.com/news/royals/article-16145097/Earl-Spencer-Charles-lucky-inheriting-young.html) zu lesen – soll der einst schon als „ewiger Thronfolger“ verspottete Charles keinen Hehl aus seiner Ungeduld gemacht haben, seine Mutter Queen Elizabeth II. zu beerben. Ausgerechnet bei der Trauerfeier für Spencers Vater im Jahr 1992 habe der Kronprinz sein Herz ausgeschüttet: „Du hast so ein Glück!“, soll Charles dem trauernden Spencer gesagt haben. Als dieser sich verdattert gezeigt habe, soll der damalige Thronfolger hinzugefügt haben: „Weil du so früh erbst, meine ich.“ Der heutige Earl of Spencer war 27 Jahre alt, als er am 29. März 1992 nach dem Tod seines Vaters John Spencer den Titel und das Familiengut Althorp erbte. Das Adelsgeschlecht der Spencers lässt sich bis in das späte 15. Jahrhundert zurückverfolgen, als die Familie unter anderem durch Landwirtschaft und große Ländereien zu Wohlstand gelangte. Auch später war die Familie einflussreich, die Spencers stellten teils zahlreiche hochrangige Politiker, Diplomaten und Höflinge. Charles benahm sich angeblich wie bockiges Kleinkind Charles soll sich an dem Tag richtiggehend in Rage geredet und beschwert haben, dass er mit 43 Jahren noch immer nichts geerbt habe und von seinen Eltern behandelt werde wie ein kleines Kind. „Bei diesen Worten stampfte er mit dem Fuß auf, sodass er mich ehrlich gesagt an ein kleines Kind erinnerte, und zwar an ein ziemlich bockiges“, schreibt Spencer in seinem Buch. Ein Statement des Palastes zu den neuerlichen Behauptungen liegt nicht vor. Überraschend hatte ein Palastsprecher jedoch bereits in der vergangenen Woche zu einer anderen Passage des Buchs mitgeteilt: „Seine Majestät ist sich gewahr, dass die brüderliche Trauer die Vernunft trüben, die Urteilsfähigkeit beeinträchtigen und die Erinnerung einfärben kann auf eine Weise, die andere nicht nachvollziehen können, selbst viele Jahre nach so einem Verlust.“ Wie der „Telegraph“ (verlinkt auf https://www.telegraph.co.uk/royal-family/2026/09/21/harry-in-talks-to-make-diana-documentary/) weiter berichtet, drohen den Briten im kommenden Jahr weitere Enthüllungen über die verstorbene Lady Diana. Wie das Blatt nun exklusiv berichtet, macht ihr Sohn Prinz Harry seine Ankündigung wahr: Er will zum 30. Todestag seiner Mutter (31. August 2027) im kommenden Jahr eine eigene, bedeutungsvolle („meaningful“) Dokumentation über das Leben und den Unfalltod Dianas produzieren. Harry habe sich, so schreibt der „Telegraph“, bereits an mehrere Freunde und Verwandte seiner verstorbenen Mutter gewandt – darunter ist auch sein Onkel Earl Spencer –, um sie zu fragen, ob sie an einer Dokumentation mitwirken würden. Produziert werden dürfte die Dokumentation von der von Harry und seiner Frau Meghan betriebenen Firma „Archewell Productions“ werden. Eine denkbare Abspielstation wäre der Streamingdienst Netflix, mit dem das Herzogenpaar weiterhin geschäftlich verbunden ist.